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Unser Masterplan

Der Masterplan des Zoo Duisburg ist ein Zukunftskonzept, das den Betrieb des Zoos so darstellt, dass er unter den bestehenden Rahmenbedingungen bestmöglich aufgestellt ist. Er soll eine Marschrichtung bzw. Leitlinie für die nächsten 25 Jahre vorgeben. Der Masterplan gibt die zukünftige strategische Ausrichtung wieder und ist ein flexibler Plan, der kontinuierlich bearbeitet und umgesetzt wird. Dieser beinhaltet keine Neuplanung des Zoos, sondern eine sukzessive Abarbeitung von Sanierungs und Modernisierungsmaßnahmen inkl. Attraktivitätssteigerung.

Aktuelle Projekte

GEBAG-Ameisen-Quartier im Rio Negro

Projektstatus: Fertiggestellt im Juni 2021

Der neu geschaffene Wohnraum für die Ameisengruppe erstreckt sich über zwei Etagen und gliedert sich dank der außergewöhnlichen Gestaltung nahtlos in die bestehende Landschaft der Tropenhalle Rio Negro ein. Umgebaute Weinfässer sowie Holzkisten wurden in Handarbeit und mit viel Liebe zum Detail in einzigartige Ameisen-Behausungen verwandelt. Durchsichtige Rohrleitungen verbinden die einzelnen Bestandteile des Ameisen-Quartiers miteinander und ermöglichen so faszinierende Einblicke in die Welt der kleinen Regenwaldbewohner. "Die GEBAG hat als kommunales Wohnungsunternehmen die Aufgabe, Wohnraum für Alle in Duisburg anzubieten. Daher war es uns eine besondere Freude, diesen ungewöhnlichen Neubau im Duisburger Zoo zu ermöglichen – und damit Wohnraum für die Allerkleinsten zu schaffen. Und den Ameisen bei ihrer Arbeit zuzusehen, ist wirklich spannend“, zeigt sich GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer begeistert.“.

Leguaninsel im Aquarium

Projektstatus: Fertiggestellt im August 2021

Die neuen Bewohner der rund 120 m² großen, überdachten Karibik-Halle sind eingezogen und haben sich an die neue Umgebung gewöhnt. Den Anfang machte Ivan, ein 1,25 Meter langer kubanischer Wirtelschwanzleguan. Dabei gehört Ivan zu einer gefährdeten Tierart, deren Bestände im ursprünglichen Lebensraum rückläufig sind. Heller Sand, Felsen und niedrig wachsende Pflanzen prägen das Landschaftsbild der Anlage. Über Leguan Ivan tummelt sich ein weiterer Bewohner der neuen Anlage: Eine unscheinbare, rostbraune Socorro-Taube. Letztmalig wurde ein Tier im Jahr 1972 im ursprünglichen Lebensraum beobachtet – seitdem gilt die Socorrotaube als „im Freiland ausgestorben“. Nur dank Zoos hat die Art unter geschützten Bedingungen überlebt. Eingefasst in eine thematisch passende Landschaftsgestaltung können Besuchende der neuen Halle von einem hölzernen Steg aus neben Wirtelschwanzleguan, Kuba-Baumratten und der Socorro-Taube außerdem Grahami-Anolis sowie Jamaika-Schlankboas und kubanische Blattschrecken begegnen.

Aus der Fasanerie wird eine Outback-Voliere

Projektstatus: Im Bau

Mit dem Bau der Outback-Voliere baut der Zoo seinen australischen Schwerpunkt weiter aus und schafft Platz für neue Tierarten. Die Szenerie im Inneren der Anlage wird an das australische Buschland erinnern: Gelbfuß-Felskängurus hüpfen durchs hohe Gras, in der Wasserstelle vor einer verlassenen Farm nehmen Sichelpfeifgänse ein erfrischendes Bad und die Vielfarbensittiche machen am leise plätschernden Bach Rast. Vereinzelte Eukalyptusbäume, Gräser und Felsen werden das Landschaftsbild prägen. Die Landschaftsgestaltung der rund 630 m² großen und bis zu 7 Meter hohen Voliere ist in vollem Gange. Der Bachlauf wurde modelliert, die größeren Felsen gesetzt und die Vorarbeiten für die weitere Gestaltung haben begonnen. Auch die Kunstfelswand im hinteren Bereich der Voliere wurde errichtet. Sie bietet den Felskängurus zusätzlichen Raum zum Klettern. Das Stallgebäude, das außerhalb der Voliere errichtet und im Stil einer verlassenen Farm gestaltet wird, ist bereits errichtet, zur Zeit findet der Innenausbau statt.